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FAQ - Den Fragen auf der Spur



Was ist das Ziel von Jugend denkt Zukunft?

Zukunft gestalten heißt, den Dialog mit jungen Menschen führen. Ziel von Jugend denkt Zukunft ist es, junge Menschen mit dem Reichtum ihrer Fähigkeiten und Ideen am Zukunfts- und Innovationsdialog unserer Gesellschaft zu beteiligen.

Jugend denkt Zukunft ist eine praxisorientierte Form des Lernens - der Lernort wandert in ein Unternehmen. Dies ermutigt die Schülerinnen und Schüler, der Welt von morgen mit Neugier, Aufgeschlossenheit, Verantwortung und persönlichem Engagement zu begegnen. Innovation wird für die Jugendlichen zu einem spannenden und vor allem praxisnahen Erlebnis.

Jugend denkt Zukunft verlässt beim Denken, Lernen und Erfahren ausgetretene Pfade: Ein Dreiklang an Lernerfahrung prägt das Projektprofil. Im Ergebnis des Innovationsspiels steht ein weit gefächertes Wirtschafts- und Zukunftswissen, die Förderung von Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Präsentationstechniken sowie die Fortentwicklung der Ausbildungsreife. Jugend denkt Zukunft leistet so einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Innovationsstandortes Deutschland.

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Was sind die wesentlichen Kennzeichen von Jugend denkt Zukunft?

Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft: Unternehmen und Schulen kooperieren vor Ort - am Lernort Unternehmen.

Jugend denkt Zukunft findet bundesweit statt.

Jugend denkt Zukunft vermittelt jungen Menschen drei zentrale Lernerfahrungen: Praxisnahes Zukunfts- und Wirtschaftswissen, Methodenkompetenz und soziale Schlüsselqualifikationen der Ausbildungsreife wie z.B. Teamarbeit.
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Wer hat Jugend denkt Zukunft initiiert?

Jugend denkt Zukunft wurde von der IFOK GmbH konzipiert. Sie hält die Markenrechte an dem Projekt. Erstmals durchgeführt wurde es im Frühjahr 2004 in der Metropolregion Rhein Neckar auf Initiative des damaligen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der BASF SE, Eggert Voscherau.

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Wer organisiert die Umsetzung von Jugend denkt Zukunft?

Die bundesweite Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft, die von der IFOK GmbH geführt wird, gewährleistet den Informationsaustausch alles Akteure. Sie bereitet das Projekt vor, sorgt für die Zusammenführung von Schulen und Unternehmen, hilft bei der inhaltlichen wie terminlichen Abstimmung und stellt die/den Moderator/in für die Durchführung vor Ort. Darüber hinaus organisiert sie alle bundesweiten Aktivitäten von Jugend denkt Zukunft und ist für die Qualitätssicherung sowie die methodische und inhaltliche Weiterentwicklung des Projektes zuständig.

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Warum engagieren sich Unternehmen bei Jugend denkt Zukunft?

Seit 2004 beteiligen sich Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und verschiedener Größe an Jugend denkt Zukunft. Die Gründe für ihre Beteiligung:
  • Mit ihrem Engagement präsentieren sich die Unternehmen nicht nur als attraktiver Arbeitgeber, sondern auch als Partner bei der Zukunftsgestaltung von Jugendlichen. Diese lernen die unterschiedlichsten Berufs- und Karrierewege kennen.
  • Die Zielgruppe von morgen setzt sich kreativ und kritisch mit Produkten und Dienstleistungen der Unternehmen auseinander. So erfahren diese, welche Trends sich am Markt abzeichnen.
  • Jugend denkt Zukunft gibt den beteiligten Unternehmen ein unmittelbares Bild davon, wie sie von jungen Menschen wahrgenommen werden und was diese von ihnen erwarten.
  • Durch die lebendige Auseinandersetzung mit den Unternehmen werden Jugendliche neugierig auf Branchen, Produkte und Technologien, die nur wenig oder auch einseitig im öffentlichen Bewusstsein verankert sind. Damit unterstützen die Unternehmen differenzierte Sichtweisen.
  • Die Unternehmen erfahren im direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern die Erwartungen künftiger Kunden an ihre Dienstleistungen oder Produkte. So erhalten sie Impulse für eigene Neuentwicklungen.
  • Die Unternehmen werden von der Öffentlichkeit als innovationsfreudige und gesellschaftlich verantwortliche Akteure ("corporate citizens") wahrgenommen. Sie setzen mit ihrem Engagement ein Signal für Eigenverantwortung, Innovationsbereitschaft und Unternehmergeist.


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Welche Kosten entstehen einem Unternehmen, das die Patenschaft für eine Schule übernimmt?

Ein einwöchiges Innovationsspiel kostet 6.500 Euro (zzgl. USt.). Der Betrag beinhaltet die gesamte Planung, Durchführung und Nachbereitung von Jugend denkt Zukunft durch die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft. Als Pate ist das Unternehmen während des Innovationsspiels Gastgeber für die Schülerinnen und Schüler. Soweit möglich, findet Jugend denkt Zukunft deshalb in seinen Räumlichkeiten statt. Dies beinhaltet die Bereitstellung von Arbeitsmaterial (z.B. Metaplanwände, Flipchart, Beamer). Sollte das Unternehmen für die Verpflegung (Getränke, Imbiss) und eventuelle Fahrtkosten der Jugendlichen nicht aufkommen können, würden dies die Jugendlichen selbst übernehmen. Sollte das Unternehmen räumliche oder organisatorische Probleme in der Projektumsetzung haben, unterstützt die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft gern beim Finden einer Lösung.

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Können Unternehmen Wünsche äußern, mit welcher Schule die Zusammenarbeit erfolgen soll?

Selbstverständlich. Die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft spricht Schulen nach enger Vorabsprache mit dem Unternehmen an. Dies können bereits vorhandene Partnerschulen des Unternehmens sein oder Schulen, mit denen das Unternehmen gern eine neue Kooperation aufbauen möchte.

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An wen können sich interessierte Schulen und Unternehmen wenden?

Auskunft zu allen weiteren Fragen sowie Hilfestellung bei der Vermittlung an eine Patenschule oder ein Patenunternehmen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft

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Welche Schulen können bei Jugend denkt Zukunft mitmachen?

Mitmachen können alle interessierten Schulen in Deutschland. Um ein Innovationsspiel durchführen zu können, muss ein Patenunternehmen aus der Region für die jeweilige Schule gefunden werden. Dabei hilft die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft.

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Wer sind die Teilnehmenden und wie alt sind sie?

Jugend denkt Zukunft richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Aber auch Studierende oder Auszubildende können mitmachen.

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Welche Kosten entstehen einer Schule, die sich an Jugend denkt Zukunft beteiligt?

Für die Schule entstehen, abgesehen von der schulinternen Organisation, keine Kosten.

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Welchen Nutzen haben Schulen von einer Teilnahme an Jugend denkt Zukunft?

Schulen, die an Jugend denkt Zukunft teilnehmen, können theoretische Lerninhalte mit Hilfe der Unternehmen praktisch ergänzen. Das Innovationsspiel vermittelt neue pädagogische Methoden und leitet zum interdisziplinären Arbeiten an. Darüber hinaus kann Jugend denkt Zukunft als Baustein für die schulischen Programme zur Berufsorientierung genutzt werden.

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Welchen Nutzen haben Schülerinnen und Schüler von einer Teilnahme an Jugend denkt Zukunft?

Schülerinnen und Schüler erfahren die Bedeutung von Engagement, Selbstbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft für die Gestaltung künftiger Entwicklungen.
  • Jugend denkt Zukunft vermittelt Jugendlichen praxisnahes Wirtschaftswissen: Sie lernen auf anschauliche Weise, wie Unternehmen arbeiten, wie der Markt funktioniert und welche Faktoren berücksichtigt werden müssen, um gute Ideen erfolgreich zu vermarkten.
  • Der Austausch mit Unternehmensvertretern eröffnet den Jugendlichen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema des Innovationsspiels und schärft damit den Blick für inhaltliche Komplexität.
  • Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt und erhalten wichtige Anregungen für ihre berufliche Orientierung.
  • Die berufliche Eignung der Jugendlichen wird gestärkt. Durch eine intensive Schulung lernen die Schülerinnen und Schüler Präsentations-, Moderations- sowie Kommunikationstechniken und erleben unmittelbar die Bedeutung der Teamfähigkeit für den unternehmerischen Erfolg.


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Wie finanziert sich Jugend denkt Zukunft?

Jugend denkt Zukunft finanziert sich über den Teilnahmebeitrag der Patenunternehmen und über die Leistungen von Sponsoren und Förderern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft in der Startphase des Projektes.

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Über welchen Zeitraum erstreckt sich Jugend denkt Zukunft?

Ein Innovationsspiel dauert 5 Tage, normalerweise von Montag bis Freitag während der Schulzeit.
Das Gesamtprojekt Jugend denkt Zukunft ist unbefristet. Innovationsspiele finden ganzjährig bundesweit statt.

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Welche zukunftsrelevanten Themen behandelt Jugend denkt Zukunft und wer wählt die Themen aus?

Die Themenpalette ist weit gefächert und umfasst eine Vielzahl an Trends, Branchen und Lebensbereichen. Die Geschäftsstelle von Jugend denkt Zukunft hat folgende Themenkreise inhaltlich aufbereitet: "Ernährung", "Gesundheit/Pharma/Prävention", "Mobilität und Transport", "Neue Energien/neuer Umgang mit Ressourcen", "Information/Kommunikation", "Bauen und Wohnen", "Dienstleistungen und Konsum von morgen", "Lebensstil/Freizeit/Tourismus", "Zukunft der Arbeitswelt", "Regionalentwicklung", "Integration", "Medien" und "Familie". Im Rahmen dieser Themenkreise wählt jedes Unternehmen einen enger gefassten thematischen Schwerpunkt für "sein" Innovationsspiel aus.

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Was geschieht mit den Ergebnissen?

Sämtliche Ergebnisse stehen den Schulen und Unternehmen für die Präsentation ihres Engagements bei Jugend denkt Zukunft uneingeschränkt zur Verfügung.

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Noch Fragen?
Sie haben Fragen, die in unseren FAQs nicht berücksichtigt wurden?
Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder eine E-Mail.

Geschäftsstelle Jugend denkt Zukunft
c/o IFOK GmbH
Tel 0 62 51/84 16-900
Fax 0 62 51/84 16-16
E-Mail: info@jugend-denkt-zukunft.de